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Flyball-Die Mannschaft

Das erste Teamtraining:

Bei der vorheriegen Seite über den Aufbau des Flyballtrainings habe ich das individuelle Training für jeden einzelnen Hund angesprochen.

 

Ab den Zeitpunkt wo die Hunde jedoch als Mannschaft trainieren sind diesem individuellen Training Grenzen gesetzt. Das ist auch der Grund warum ich zum Mannschaftstraining nur Hunde heranziehe die:

  • freudig die Bahn bewältigen
  • die sich anderen Hunden genüber neutral verhalten
  • und die sowohl vom Hundehalter als auch von mir so motiviert werden können das sie sich auf ihr Training konzentrieren.

 

Hunde die diese Punkte noch nicht erfüllen werden weiter einzeln trainiert.

 

Egal ob diese Hunde im Einzeltraing schon ohne Zaun oder noch mit Zaun gelaufen sind, hier und jetzt kommt der Zaun auf jeden Fall zum Einsatz. Auch hier gilt wieder

 "umso weniger Fehler man zulässt, desto weniger Fehler muß man am Ende wieder ausbessern "

 

Der erste gemeinsame Lauf:

  • Die Bahn steht
  • Der Zaun steht
  • Die Lade (Einsprunhürde) ist an der Box
  • Der Trainer ist bei der Box
  • 2 - 4 Hunde samt Hundeführer stehen im Start/Zielbereich bereit

 

Der erste Hund wird in die Bahn geschickt, der Trainer ruft ihn zur Box. Sobald der Hund denn Ball aus der Box fest im Maul hat wird er von seinem Hundeführer freudig zurück gerufen. Es ist darauf zu achten das dieser Rückruf erst erfolgt wenn der Hund den Ball fest in seinem Fang hat, da es sonst passiert das der Hund ohne Ball zurück kommt.

 

Ist der Hund zurück und unter Kontrolle seines Hundeführers (dies soll nicht unbedingt ein festhalten sein, sondern eher ein kontrolliertes Spiel bei dem sich der Hund nur auf seinem Hundeführer konzentriert) kann der 2. Hundeführer seinen Hund starten lassen.

 

Die Aufgabe des Trainers ist es hierbei den Hund zu sich und zum Ball zu locken, obwohl es einen spielenden Hund (1. Hund) in seinem Rücken gibt. Gelingt dies und der Hund läuft zur Box und zum Ball verfährt der 2. Hundeführer wie der erste. Also der Hund wird, sobald er den Ball fest hält gerufen und es wird mit ihm etwas ausserhalb vom Zielbereich gespielt.

 

Wie schon beim alleinigen Training der Hunde hat der Trainer die Hunde bei der richtigen Boxentechnik zu unterstützen. Hier kann er, indem er unmmittelbar vor der Box steht, wieder für jeden individuell agieren.

 

Sollten die Hunde am Anfang sehr unruhig sein empfiehlt es sich, sofern man natürlich hat, zwischen den Anfängerhunden erfahrene Hunde einzustzen. Diesen "Trick" kann man auch in späterer Folge anwenden wenn man an den Wechsel arbeitet. Hunde lernen mit erfahrenen Hunden besser und schneller zu wechseln als wenn man nur mit einer reinen Anfängermannschaft trainiert.

 

Mannschaftstraining mit Zaun:

In weiterer Folge und bei den weiteren Trainings wird der Abstand zwischen den Hunden kontinuirlich verkleinert.

Es werden verschiedene Positionen zwischen den Hunden ausprobiert und es wird eruiert welcher Hund hinter welchen laufen kann und welcher eher ein Problem hat.

Zu diesem Zeitpunkt gehen die meisten Hunde schon von sich aus schön auf die Box, der Trainer zieht sich hier dem Trainingsvortschritt entsprechend immer mehr zurück, bzw. gibt immer weniger Hilfe.

Die letzte Hilfe die der Trainer dem Hund an der Box gibt ist jene das er den Hund nur mehr ein klein wenig (ca 20cm) aus der Geraden "drängt"  ohne den Hund jedoch zu berühren, damit dieser seine Kurve auf die Box bekommt.

Sind alle trainierenden Hunde soweit das sie das flüssig mit einander laufen kann man zum nächsten Schritt übergehen.

 

Abbau des Zauns:

Der Zaun wird bei mir in mehreren Schritten abgebaut.

Von den mittleren Hürden (Hürde 2 und 3) wird er ca. einen halben Meter entfernt. Bei der Start und Boxhürde bleibt er noch unverändert. Dies wird mit ein paar Durchgängen trainiert.

Danach vergrößere ich den inneren Abstand der Start und Boxhürde mittels längerem Zwischenstück (ganz leicht selbst zu machen) auf ca. 1 Meter (Originalabstand 60cm).

 

Aus 2 Hürdenteilen kann man auch eine breite Hürde bauen. 

 

Der Zaun wandert bei den mittleren Hürden noch einmal ein Stück nach außen und bei den verbreiterten Hürden geht er bis auf ca 20 - 30cm heran. Der Abstand kann ruhig so groß sein das die Hunde hindurch könnten,  aber im allgemeinen wollen sie das sowieso nicht, sonder springen in diesem Trainingszustand gerne über die Hürden.

Nach mehreren funktionierenden Durchgängen und den entsprechenden Pausen werden Start und Boxenhürde etwas enger gestellt, der Zaun verändert sich nicht. Der Abstand zw. Hürde und Zaun wird dadurch größer und es kann sein das der Trainer bei der Boxhürde ein wenig helfen muß. Nach wiederum einigen Durchgängen wird auch das problemlos funktionieren und die Start und Boxhürde können auf ihr übliches Maß (60cm) zurück gestellt werden.

Hat man auch das einige male trainiert und sieht sich jetzt die Bahn an wird man feststellen das man eigentlich schon seit geraumer Zeit ohne Zaun trainiert, weil dieser in einem Abstand von ca 50cm zu den Hürden steht.

 

Allgemeine und normale Rückschläge:

Immer wieder wird es während des Training zu "augenscheinlichen Rückschlägen" kommen. Dies ist jedoch nicht richtig, denn was man als Rückschlag sieht ist in Warheit das Bemühen des Hundes es seinem Hundeführer recht zu machen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt fangen die Hundeführer natürlich an eine gewissen "Ehrgeiz" zu entwickeln. Je schneller der Hund zurück kommt desto mehr freut sich der Hundeführer.

Was also liegt für den Hund näher als Möglichkeiten zu suchen und zu finden um noch schneller zu sein, in der Hoffnung das sich sein Hundeführer dadurch noch mehr freut.

Es liegt also nicht am Unvermögen des Hundes wenn er, obwohl schon oft richtig gemacht, plötzlich an einer Hürde vorbei läuft. Es ist auch nicht die Schuld des Hundes wenn er, um noch schneller zu sein, den Ball schon im Parcour liegen lässt anstatt ihn bis zum Hundeführer zu bringen.

 

Hürdenfehler ausbessern:

Als erstes, den Druck vom Hund nehmen, der Hundeführer hat "ruhiger und gelassener"  zu arbeiten, bzw. seinen Hund los zu lassen. 

 

Probleme bei der Starthürde (hineinlaufen):

Der Starthund hat im Normalfall keine Probleme an der Starthürde, wenn doch so müßte man schauen ob die Bahn richtig steht (nicht schräg oder versetzt zur Box) und ob der Hund auch wirklich mittig gestartet wird.

Bei den nachkommenden Hunden kann es auch andere Ursachen für ein vorbeilaufen geben.

  • Der Hund wird beim Start zu früh gestartet und weicht dem herauskommenden Hund aus. Lösung: Hund später starten.
  • Der Hund wird zu weit von der Seite gestartet und "findet" die erste Hürde nicht. Lösung: Startbegränzung (2 Stangen die die Startlinie bzw. ein EJS simulieren) enger stellen (ca 100 - 120 cm) und den Hund steiler (weiter in der Mitte) starten lassen.

 

Probleme bei der Boxenhürde:

Zaunsteher in Trichterform in Sprungrichtung aufgestellt helfen den Hund wieder in die Bahn zu finden. Die Zaunsteher können auch sehr schnell und einzeln wieder abgebaut werden. Meist reichen 2 - 3 Durchgänge um den Hund wieder auf die richtige Bahn zu führen.

 

Zaunsteher bei der Boxhürde helfen dem Hund seinen Weg zu finden. 

 

Seitenansicht der Boxhürde mit Stehern 

 

Ich habe einen Hund im Training der die Boxhürde dann nicht springt wenn er nicht ganz korrekt wendet. Auch wenn die Hunde die Lade vor der Box haben so kann es doch passieren das sie seitlich ein wenig ausbrechen. Um das zu verhindern bzw. gleich vom Anfang an zu unterbinden habe ich bei Lenni eine seitliche Begrenzung zur Box gestellt. 

Diese Begrenzung ist sehr nieder und abgeschrägt so das nichts passieren kann sollte er mal dagegen springen.

Am anfang habe ich diese Begrenzung mittels Stangen vür den Hund sichtbar gemacht, diese Stangen wurden jedoch sehr rasch abgebaut.

Hier ein kleines Trainingsvideo vom Beginn des Trainings:

 

Probleme bei der Zielhürde:

3 hauptsächliche Gründe gibt es wenn Hunde die Zielhürde auslassen.

  • Der Hundeführer bewegt sich zu früh zu weit seitlich weg (dies macht er um den nachfolgenden Hund Platz zu geben) und zieht so seinen Hund von der Hürde weg. Lösung: Der Hundeführer wartet länger auf seine Hund und schwenkt nicht so weit weg. Es empfiehlt sich vorher nach einem Punkt auf dem Gelände oder in der Landschaft  zu suchen der ca. in einem 15° Winkel zur Bahn steht. Diesen kann der Hundeführer beim zurücklaufen anvisieren und auf diesen zulaufen, dadurch kommt er nicht zuweit Abseits.
  • Der nachkommende Hund ist zu früh oder zu "angsteinflössend".  Lösung: der nachfolgende Hund wird später hineingelassen oder die Reihenfolge der Hunde wird verändert.
  • Der Hundeführer des nachfolgenden Hundes geht zu laut und mächtig mit seinem Hund in die Bahn das sich der herauskommende Hund erschreckt/fürchtet. Lösung: Abstand vergrößern und der Hundeführer agiert ruhiger.

 

für alle Hürdenfehler gilt:

weiters kann es einfach auch nur sein das man die Zeit die man mit den Hunden schon trainiert vergessen hat und die Hunde einfach "nur müde" sind.

 

Das Ballverlieren:

Verliert ein Hund in der Bahn seinen Ball sieht er entweder sein Motivationobjekt (Spielzeug) zu früh oder will dadurch einfach nur schneller sein. Im ersteren Fall kommt das Spielzeug erst dann zum Vorschein wenn der Hund mit Ball die Start/Ziellinie überschritten hat. Es kann auch, wie oben schon beschrieben, sein das der Hund einfach nur schneller sein will. In beiden Fällen lässt man, sobald die Bahn frei ist, den Hund in die Bahn um seinen Ball zu holen, aber nur den Ball den er verloren/liegen gelassen hat, keinen frischen Ball von der Box. Bringt er den verlorenen Ball zu seinem Hundeführer wird er bestätigt und belohnt.

 

Ein weiter Grund warum Hunde die Bälle nicht bringen kann sein das die Bälle verschmutzt sind, (Sand und ähnliches) hier spucken die Hunde die Bälle förmlich nach der Box wieder aus und nehmen diese auch nicht wieder auf. Eine gründliche Reinigung der Bälle ist angesagt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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